Mon Berlin à moi
12 05 2011Die Drittortbegegnung nach Berlin vom 04.04.11 bis zum 09.04.11, hat bleibende Eindrücke hinterlassen und war insgesamt eine sehr schöne Zeit!
Am ersten Tag, als wir einen Besuch im Bundestag hatten, wirkte Berlin sehr groß und beeindruckend. Die großen Häuser und die „wenigen“ Menschen auf der an sich großen Fläche, waren ein sehr ungewohnter Anblick. Der Besuch der Kuppel war an diesem Tag das schönste und interessanteste Ereignis. Jedoch war auch das Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil sehr interessant.. obwohl es sich am Ende ziemlich in die Länge zog..
Am Dienstag hatten wir den Besuch in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Durch die Führung haben wir einen guten Eindruck bekommen, was die Leute damals durchmachen mussten. Dennoch denke ich, dass wir uns trotz der Führung nicht wirklich vorstellen können, wie die Opfer sich gefühlt haben und was sie wirklich durchmachen mussten. Als wir durch die Zellen und das so genannte „U-Boot“ gegangen sind, hat man noch stärker gemerkt, wie bedrückend die ganze Atmosphäre dort war. Als man aus dem Keller, mit den Folterzimmern raus kam, hat man gemerkt, dass etwas Beklemmendes von einem abgefallen ist.
Am Nachmittag haben wir das Haus am Checkpoint Charlie besucht, wo uns ein Zeitzeuge von seinen Erlebnissen erzählte. Dieses Gespräch war sehr „impulsiv“ und hat mich besonders interessiert. Hr. Schubert, der Zeitzeuge, hat uns von Ereignissen erzählt, die ihm wirklich passiert sind und bei denen wir uns nicht einmal vorstellen können, dass es so etwas überhaupt mal geben konnte, weil es so grausam war, was er erleben musste… Nein wirklich, der Dienstag war „super“
Mittwochs waren wir live beim ZDF-Morgenmagazin mit dabei. Leider ist die Führung durch das ZDF-Hauptstadtstudio ausgefallen. Naja, ehrlich gesagt waren wir alle ganz froh drum. Der Abend war der Höhepunkt des Tages. Und ich glaube Martin hätte am liebsten vorne mitgespielt.
Donnerstags vormittags sind wir mit verschiedenen Gruppen durch verschiedene Stadtviertel von Berlin gelaufen und sollten die Leute zum Thema „Die Wende“ befragen. In meiner Gruppe waren Fabienne, Aléssio und Louis. Die Interviews haben sehr viel Spaß gemacht und waren sehr aufschlussreich. Uns war nicht bewusst, dass die Leute so verschiedene Eindrücke von der Wende haben… Außerdem war unsere Gruppe eigentlich ziemlich lustig und vor allem kreativ!
Freitags: Vormittags Schloss Charlottenburg- ich bin froh, dass ich bei der ersten Führung dabei war, weil wir ja gehört haben, dass die zweite nicht so gut war. Trotzdem möchte ich zum Nachmittag kommen, weil Bennet, Michi, Jannik und ich eigentlich nur in der Sonne saßen. Aber, oh nein, dann sind wir aufeinmal auf die Idee gekommen in den McDonalds zu gehen.. Und dann kamen wir am Jack&Jones Laden vorbei.. Mindestens eine halbe Stunde lang durfte ich Jannik von oben bis unten einkleiden. Dann sind wir eine halbe Stunde U-Bahn gefahren, um Michi glücklich zu machen und zu Bekky und Sabina zu fahren. Aber dann haben die beiden mich in einen Laden verschleppt, wo wir dann den Rest des Tages verbracht haben und wieder eine halbe Stunde zurück gefahren sind, um pünktlich zum Abendessen zu kommen.
Dann erinnere ich mich noch gerne an den Karaoke Abend zurück, der wirklich lustig war, aber viel zu schnell vorbei war.
Kurzfassung: Die Woche war wirklich schön und ich möchte mich bei dem Kurs und natürlich auch bei den Lehrern bedanken. Ich hoffe, wir verbringen noch mindestens genauso schöne 2 pupsfreie Jahre mit ein bisschen griechischem Wein am Abend. Auch möchte ich noch loswerden, dass die Abende mit den Franzosen auf den Zimmern auch wirklich lustig und schön waren. Genauso, wie die ganzen wunder lustigen Gespräche mit meinen Zimmerkolleginnen.
Lea Welsch
berlin2011
Catégories : 9 avril 2011




