Interview in Wedding.

7 04 2011

 

Nachdem wir mit der U-Bahn in Wedding angekomen sind, wollten wir ein paar Leute befragen, für unser Fragebogen. Wir haben aber einige Problemen gehabtt: viele Leute waren Ausländer, wohnten  erst seit kurzen Zeit in Berlin, oder hatten einfach keine Zeit. Das hat uns aber nicht entmutigt! 

Nach einigen Misserfolgen schlug uns eine nette Dame vor, mit ihr in ihr Büro (ein Bestattungsinstitut) zu kommen, wo sie uns gerne die Fragen beantwortet hat. Das Interview mit ihr war auch das interessanteste, und aussagekräftigste. So erzählte uns Frau Schmiel, dass ihre Familie schon seit Genarationen in Berlin lebte. Sie war aber war auch glücklich gewesen, dass ihre Familie nicht durch die Mauer getrennt wurde. « Das hatte eben der Zufall entschieden », sagte sie.  Frau Zimmermann, hatte aber nicht so viel Glück, denn sie wurde durch die Mauer von ihren Eltern  getrennt. Sie wohnte im Westen, und ihre Mutter wohnte im Osten. Sie versuchte aber die Situation zu relativieren: « Na ja, es war eben so », sagte sie.

Die Frage, ob nach der Mauerfall viele Ostdeutschen nach Wedding gezogen seien verneinte Frau Schmiel. Allerdings, bermerkte mann deutlich, dass sehr viele Ostdeutsch tagsüber nach Wedding kamen, um diesen Teil der Stadt zu besichtigen. Der Zeit der Kunden in den Westläden nahm enorm zu, denn sie brauchten neue Möbel oder wollten ein Auto, so wie ein Fernseher kaufen. Dabei waren die StraBe verstopft, da sich nun viel mehr Leute ein Auto leisten konnten.

Auch erzählte sie, dass sie selbst den Osten häufiger besuchte. Sie war von den vielen Museen und schönen Plätzen beeindruckt. Ein Mann sagte uns, er ging einfach rüber, um Freunde zu besuchen.

Was die Kultur anbelangt, bemerkte sie, dass man im Westen mehr reisen und erleben konnte. Dagegen, gab es im Osten weniger Freiheiten, aber es gab Möglichkeiten, sich zu kultivieren, denn das Theater oder Büchern waren billiger als im Westen.

Die Gestaltung des Viertels hat sich nicht sehr verändert, sagte sie. Im Westen wurde allgemeine viele Bürogebäude aufgebaut, während im Osten, viele renoviert wurden. Die schöne Gestaltung des Ostens hat nähmlich auch von der finanziellen Unterstützung des Westens profitiert, meinte sie, da viele zerstörte oder alte Gebäude saniert werden konnten.

Dadurch bildete sich am manchen Orten eine Solidarität zwichen beiden Parteien, auch wenn manche Leute, auf Ostberliner schimpften. In der Tat, mussten jetzt die Westberliner die Arbeitzplätze mit den Ostdeutschen teilen. Dazu wurden die Löhne ein bisschen gekürzt. Das gefiel also manchen nicht: ihr « Paradis » war vorbei.

Am Ende, erzählte sie uns wie sie den Mauerfall erlebt hatte. Das hat uns, besonders interessiert: es war sehr bewegend, anschaulich zu sehen, was an diesem Tag geschah. Sie war damals ungefähr 30 Jahre alt. Sie hatte mittbekommen, dass im Osten Leute demonstrierten und dass das Regim schwach war. Doch sie hatten vor einen militärischen Angriff Angst und hatte nie gedacht, dass eine Wiedervereinigung einmal möglich wäre. Sie sagt uns, sie war am Bügeln, als sie Radio hörte: Da wurde die Nachricht vom Mauerfall verbreitet. Sie hörte aber nicht richtig, und war nicht bei der Sache. Am nächsten Morgen, war sie ganz überrascht. Eigentlich, hätte sie nie gedacht, dass sich die Lage so schnell verändert könnte.  

Das Interview mit Frau Schmiel war besonders interessant, und hat uns wirklich gerührt!




Prenzlauerberg und der Mauerfall.

7 04 2011

Vor dem Mauerfall war der Prenzlauerberg ein Arbeiterviertel, wo die unteren Schichten, die Jugendlichen und Rentner lebten. Da dort ein niedriger Wohnstandart herrschte, waren die Mieten sehr günstig.

Nach der Wende wurden viele neue Häuse errichtet, alte restauriert und ausgebaut. Auf Grund des hohen Mietkosten, verließen ein Großteil des ehemaligen Bevölkerung das Viertel und stattdessem leben in dem heute angesehenem Viertel viele junge, wohlhabende Famillien.

Bei unseren Interwiew zu dem Thema « Wie hat sich ihr Leben seit der Wiedervereinigung verändert ? » befragten wir 8 Personen in ebendiesem Viertel. Die Befragten trafen wir alle im Park und deshalb hatten sie Zeit, uns zu antworten, was sie sehr freundlich taten.

Da die Frauen, die wir sahen, großtenteils junge Mutter waren, fragten wir hauptsächlich ältere Männer zwischen 40 und 70 Jahren. Da die Antworten sehr umfangreich und vielseitig waren, sehen wir keine Möglichkeit sie in einem Diagram darzustellen und werden sie stattdessen einzeln diskutieren. Sechs diesem 8 Berliner lebter schon vor der Wende in Ostberlin, 4 von ihnen sogar im Prenzlauerberg. Alle waren sich darin einig, dass das Viertel schöner, reicher und moderner geworden ist. Dieser höhere Lebenstandart erhöht die starkgestiegen Mietkosten. Ein Einwohner erzählt uns beispielweise, dass die Kosten für seine zweieinhalbzimmer Wohnung von 45Markt auf 500€ pro Monat aufgestiegen sind.

Viele Ostberliner erweitern auch die erhöheren Lebensmittelpreise im Gegensatz dazu stand die Aussage der zwei Westberliner, die Haltungskosten als günstiger empfanden. Eine negative Folge der Wiedervereinigung war für die damals schon berufstätigen Ostberliner die ungewohnten Arbeitsbedigungen umschulen. Für die jungeren hingegen bot der Mauerfall eine große Chance und bedeutende Freiheit und eine große Auswahl an Studium.

Erstaunt hat uns die insgesamt wenig euphorische Ansicht über dem Mauerfall bei den Ostberliner , besonders erschrockend fanden wir die Meinung eines Westberliners, der es besser gefunden hatte, wenn die Mauer noch stände. Seiner Meinung nach waren die Ossis « geil auf konsumieren  » und in der BRD überflüssig war es durch eine Zitat einer Kabarettisten ausdrückte « Ossis sind 160.000 Asylanten ohne Asylantrag. »

Jules et Guillaume.




Zurück zum Mauerfall

7 04 2011

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland in zwei Teile geteilt, die DDR (Im Osten) une die BRD (Im Westen). Berlin wurde kurze Zeit später in vier Sektoren dividiert, und so entstand das komunistische Ost-Berlin und das kapitalistische West-Berlin. Die Mauer ist 1989 gefallen und die Wiedervereinigung Deutschlands wurde ins Rolle gebracht.

Über zwanzig Jahre danach haben wir uns gefragt wie das Leben im Viertel Stadtmittel sich mit der Mauer verändert hat.

 

Donnerstag Morgen sind wir also ins Berliner Stadtviertel Mitte, das sich im Osten befand gegangen, um die Einwohner zu befragen. In einem Park in der Leipziger Straße haben wir fünf Passanten getroffen. Alle waren über sechszig und konnten uns umfangreich informieren. Drei Personen von denen wohnten schon seit ihrer Geburt in diesem Viertel. Was sie uns erzählt haben hat uns alle gewissermaßen betroffen. In der Tat haben wir gedacht, dass der Mauerfall für alle Berliner ein erlösendes Ereigniss war, aber es kam ganz anders. Sie haben uns berichtet, dass sie im Gegensatz zu heute mit den Vorherrschenden Lebensverhältnissen zufrieden waren. Sie haben sich am meisten darüber beschwehrt, dass sich die Kosten für die Lebensgrundlagen vervierfacht haben. De facto hat sich die Miete einer unserer Passanten von 160 auf  600 € erhöht. Die drei Personen hatten Familie im Westen, und deswegen waren sie froh sie endlich wiedersehen zu können. Aber andererseits sehnen sie sich nach dem alten Regime, welches ihnen Arbeit und günstige Grundlagen ermöglicht hat.

Eine ganz andere Meinung erfuhren wir von einem Paar aus dem ehermaligen West-Berlin. Sie behaupteten, dass sie viel mehr Luxus hatten, zum Beispiel, fuhren sie mit größeren Autos und mussten nicht auf « exotische » Früchte warten. Sie haben sich immer wie glückliche Menschen gesehen.

Mit dieser Umfrage, konnten wir einen Moment lang ihr Leben mit der Mauer durch ihrem Erzählen miterleben. Es war viel interessanter die Geschichte der Mauer subjektiv zu hören, mit ihren Gefühlen, ihrem Erlebniss und ihren Anekdoten, anstatt durch ein Museum durchzulaufen und die Fakten objkektiv zu sehen.

Michael, Matthias, Aimy und Maryline.




Treptow im Wandel

7 04 2011

 

Treptow im Wandel der Zeit

Wir haben unsere Umfrage im Berliner Stadtteil Treptow gemacht. Zuerst waren wir im Stadtpark und dann sind wir zu einer großen Straße gegangen. Wir haben überwiegend ältere Personen befragt, die den Mauerfall dort erlebten. Zum Vergleich fragten wir auch einen Mann, der damals in Westberlin lebte und heute in Treptow arbeitet.

Treptow gehörte zu den Vierteln, die am meisten von der Mauer umgeben waren, wodurch sich die Bewohner sehr eingeschlossen fühlten. Nach dem Mauerfall ist die Lage erst mal schlechter geworden: Viele kleine Läden mussten schließen, da neue Konkurrenz aus dem Westen und das neue Wirtschaftssystem ihre Existenz erschwerten. Dann erholte sich Treptow wieder langsam von der DDR Zeit, es wurden sehr viele neue und moderne Gebäude gebaut und die Mauer musste weichen und ist heute nicht mehr zu sehen. Übrig geblieben ist lediglich ein alter Wachturm und ein Weg der den damaligen Mauerverlauf zeigt.

Der Mauerfall wurde von den Treptowern sehr positiv aufgenommen, sie haben sich gefreut und gejubelt und wurden von den Westberlinern sehr herzlich empfangen. Einige saßen in dieser Nacht vor dem Fernseher und konnten ihre Augen und Ohren nicht trauen, denn für sie war der Mauerfall ein unerwartetes Ereignis.

Die Treptower finden nicht viele Nachteile an diesem historischen Ereignis: Der Zusammenhalt zwischen den Menschen war größer, es gab kaum Arbeitslosigkeit und auch die Kinderversorgung war besser organisiert.

Nach dem Mauerfall stand den Ostberlinern jedoch die ganze Welt offen, was viele Treptower durch zahlreiche Reisen nutzten, auch die Einkaufsmöglichkeiten wurden besser, was vor allem die Jüngeren begeisterte, die den Westen vorher noch nie gesehen haben und eine Dame sagte uns, dass sie sich freue, dass ihre Rente erhöht wurde.

Viele Leute hatten Familie im Westen, mit denen sie Kontakt hatten. Nicht alle Bewohner waren Mitglieder der SED, was eins der zahlreichen Klischees über die DDR widerlegt. So wurden die Menschen auch nicht ständig bespitzelt und hatten auch viele Freiheiten, doch meistens war es die Angst und nicht der Druck durch die Regierung, die die Menschen von einer Tat abhielt. Im Gegensatz zu Herr Schubert, sagte uns ein Befragter, dass man die DDR keinesfalls mit dem Nationalsozialismus vergleichen könne. Die westdeutschen Grenzbeamten waren sehr nett, sagte man uns auch. Und auch heute sind noch viele ehemalige Stasi Mitarbeiter der Überzeugung, dass sie damals für den Frieden kämpften. Zudem haben wir die Leute gefragt, ob sie ihre Stasi-Akten eingesehen haben, viele bejahten diese Frage, aber viele Dokumente wurden nach dem Mauerfall von der Stasi vernichtet. Andere wollten ihre Akten nicht einsehen, da sie Angst hatten etwas unangenehmes zu erfahren, zum Beispiel, dass sie von einem Freund bespitzelt wurden.

Ein Mann, der seit 45 Jahren in Treptow lebt, erzählte uns von seinem Fluchtversuch. Vor dem Mauerbau entschied er sich mit seiner Familie (Frau und zwei Kinder) in den Westen zu gehen. Er fuhr vor um alles vorzubereiten, jedoch wurde während diesen Tagen die Mauer gebaut, deswegen konnten sie nicht fliehen und er entschied zu seiner Familie zurückzukehren. Er erzählte uns auch, dass „Das Leben der Anderen“ eine übertriebene Darstellung der damaligen Verhältnisse sei.

Zuletzt haben wir einen Westdeutschen nach seiner Meinung zum Mauerbau befragt. Er erhielt die Nachricht über den Fernseher und freute sich für die Ostdeutschen.Es war für ihn eine gute Sache, auch wenn er dadurch acht Prozent weniger Lohn bekam. Auch hatte er zwar von der Stasi gehört, sich aber nie dafür interessiert, da er nie Kontakt in den Osten hatte.




Interview Berlin-Kreuzberg: Der Mauerfall

7 04 2011

1) Lebten Sie schon vor dem Mauerfall in West-Berlin?

2) Wie alt waren Sie beim Mauerfall?

3) Was machten Sie während des Mauerfalls?

4) Was war Ihr erster Gedanke, als Sie vom Mauerfall erfahren haben?

5) Kennen Sie Personen, die geflohen sind oder versucht haben zu fliehen?

6) Haben Sie Familienmitglieder auf der anderen Seite der Mauer gehabt, die Sie dann später wiedergetroffen haben?

7) Haben Sie nach dem Mauerfall Veränderungen bemerkt hinsichtlich Arbeitsplätzen und Wirtschaft?

8) Was hat für Sie mehr verändert: der Mauerfall oder die Zusammenlegung mit Friedrichshain? Wovon haben sie mehr mitbekommen vom Mauerfall oder von der Wiedervereinigung (03/10/90)?

9) Welche Bedeutung hatte hat der Mauerfall für sie persönlich?

     Wir haben in Berlin-Kreuzberg, einem migrationsreichen Viertel Berlins, Passanten zum Mauerfall am 9.11.1989 interviewt. Von 24 befragten Personen stimmten fünf dem Interview zu, wobei auffällig war, dass vor allem Menschen mit Migrationshintergrund das Interview – zumeist aufgrund linguisticher Schwächen – ablehnten. Diejeniegen, die sich haben interviewen lassen, waren hingegen sehr offen und antworteten größtenteils objektiv. Am beeindruckendsten fanden wir die Frau, die wir als zweites interviewt haben, da sie ein gutes Mittelmaß zwischen Objektivität und persönliche Erfahrung fand, wodurch wir einen guten Einblick in die Zeit unmittelbar nach dem Mauerfall bekamen. Sie berichtete von den überfüllten U-Bahnen und den leergekauften Geschäften, was für sie die größten Zeichen der Veränderung waren, da sie den Alltag komplett umgeworfen haben. Zudem beleuchtete sie die wirtschaftlichen Nachteile, die Westberlin aufgrund der Wiedervereinigung erfuhr, da die Berlinzulage wegfiel und so zuvor subventionierte Firmen ihren Standort in Berlin aufgaben. Interessant fanden wir, dass dies im Gegensatz zu unserer vorigen Recherche steht, laut der BerlinKreuzberg nach der Wiedervereinigung durch die wichtige Position an Atraktivität als Firmenstandsort gewann. Jedoch stimmten die anderen Interwiewten grösstenteils mit der Aussage überein, dass sich durch die Wiedervereinigung vieles verschlechtert hat. Eine Passantin erklärte den bedeutenden Wandel, den der Mauerfall mit sich gebracht hat : Kreuzbergs, verwandelte sich von dem beinahe von drei Seiten durch die Mauer begrenzten Stadtteile quasi zum Mittelpunkt der Hauptstadt und somit zu einem Grossstadtteil. Insgesamt haben uns die Interviews einen tieferen Einblick in die Folgen gegeben, die der Mauerfall für die Westberliner hatte.




Interview in Friedrichshain.

7 04 2011

Heute waren wir im Viertel Friedrichshain, um dort Leute darüber zu Fragen, wie sich ihr Leben nach dem Mauerfall verändert hat. Wir haben zwölf Leute im Volksporte Friedrichshain  angesprochen. Den park wählten wir auf Grund dessen, dass sich in dem Moment viele Leute dort aufhielten. Einige werten unsere Fragen sofort ab, andere waren kooperativ. Insgesamt haben wir von sieben Menschen Antworten auf unsere Fragen bekommen.

Folgende Fragen haben wir gestellt:

1) Welche Sehenswürdigkeiten wurden nach dem Mauerfall errichtet und welche wurden zerstört ?

2) (Inwiefern) hat sich ihr Alltagsleben verändert ?

3) Hat sich des Mauerfall bemerkbar gemacht ? Wenn ja, wie ?

4) Hat sich das Verkehrsnetz verbessert oder verschlechtert ?

5) Ist es jetzt einfacher, einen Arbeitsplatz zu finden ?

6) Können Sie noch heute füllen, dass früher die Mauer hier gestanden hat ? / Gibt es Rivalitäten zwischen Ost- und Westberliner ?

7) Denken sie, dass es eine gute Idee war, die Mauer fast  ganz abzureißen oder hätten sie lieber mehr stehen lassen ?

8) Ist das Leben teurer oder billiger als vorher ?

9) Sind sie mit der Entscheidung, die Straßennamen zu ändern zufrieden ?

Ein ältes Ehepaar (geschätzt 85) antwortete uns auf die Frage, ob heute noch Nachfolgen der Mauer zu spüren sind, dass sie nicht denken, dass unsere Generation noch viel von der Mauer mitbekommt. Sie sagten: »Die DDR Generation stirbt aus! » und irgendwann gerät die Vergangenheit der geeinten BRD vollkommen aus den Köpfen der Jugendlichen. Man merk deutlich, dass der Bezirk Friedrichshain ein ehemaliges DDR Viertel gewesen sein muss, da alle von uns befragten Einwohner unter dem Mauerfall gelitten undleider nur  wenig profitiert haben.Dazu muss man aber auch sagen, dass alle Interviewten auch ungefähr gleich alt, also um die 80 Jahre alt sind.

Im allgemeinen haben wir gemerkt,, dass viele Leute ihren Job verloren hatten und für sie das Leben trotzdem nicht günstiger wurde. Bis  auf die erneute Abeitssuche und die gegebenenfalls notige Umschulung meinten die Einwohner, dass sich ihr Alltag heute nach dem Mauerfall nicht wirklich Unterschiede um dem vor dem Wende aufzeigen würde. Manche hätte sogar lieber ihr gesichertes geordnetes und vom Staat geplannntes Leben behalten als sich von dem « arrogant gewordenen Wessis » das Leben schwer machen zu lassen!

Ein Nachteil der Zusammenlegung sei zum Beispiel die Verschlechterung, die erhöhte Untransparenz une die Unpünktlichkeit im Verkehrsnetz des jekigen Berlins. »Damals kamen  wenigstens die Straßenbahnen nochrechtzeitig! », erklärte uns ein junger Rentner, der sich darüber beschwest, dass die Bahnen unpünktlichen kommen und viele dadurch zu spät zur Arbeit oder zu Verabredungen erscheinen.

Einer Meinung waren sich all bei der Fragen nach dem Sinn der veränderten Straßennamen im Osten. Sie befanden alle für eine « Sinnfreie Politikentscheidung » und füllten sich unfair behandelt, da in Westen die Namen die Stasi offizieren ehren sollen, nicht geändert wurden.

Sehr beeindruckt hat uns, dass die älteren unter den Interviewten nicht begeistert von der Einheit sind und lieber in der alten DDR weiterleben würden. Wir fragen uns wo die großen Vorteile, für die Befragten, des ansonsten gescheiterten System wesen und warum keinen von ihnen dem Leid in alt DDR entgehen wollte, um ein neues Leben in der BRD beginnen zu können. Verstehen können wir sie aber, wenn sie  eine gewisse Abneigung gegen die « Wessis » haben.

 Valentin, Ophélie, Marianne, Bennet und Sophie H.




la soirée dans le bar

6 04 2011

Mercredi soir, les allemands nous avaient proposé de passer une soirée avec eux et d’aller à un théâtre d’impro. Malheureusement, nous les français, fidèle au cliché, nous avons refusé sous prétexte que nous n’avions pas assez d’argent (…) et que vu  notre niveau d’allemand, nous n’aurions pas compris grand chose. C’est pourquoi nous avons décidé avec Mme Richter et Mme Uhlen de braver la loi. En effet, le temps d’une soirée nous sommes devenus majeurs au grand bonheur de tout le monde et avons assisté à un concert, dans un bar interdit aux mineurs.

La soirée était promise au succès ! Nous sommes rentrés dans le bar, comme une lettre à la poste, à la grande fièrté de tous. C’est lorsque nous étions à l’intérieur que les problèmes ont commencé. Mathieu victime de bronchite athmatiforme n’a pas supporté le brouillard des cigarettes. C’est pourquoi Mme Yhlen, Mathieu et quelques élèves nous avons quitté prématurément avant même que le concert n’ait commencé.

Les quelques survivants et Mme Richter ont pu profiter des trois groupes de musique rock, qui ont mis une bonne ambiance. Nous avons quitté le bar aux alentours de minuit et demi, et nous n’avons pas oublié de fêter l’anniversaire d’Aimy dans le métro berlinois.

By: Guillaume et Aimy




Jules entre en action

6 04 2011

Lors de ce bel mercredi après-midi, nous avons effectué une sympathique promenade dans le quartier de « Prenzlauer Berg ».

Guidés par le pas vif et déterminé de Jule, nous nous rendîmes aux divers bâtiments historiques du quartier berlinois. Tout en approfondissant notre connaissance de l’histoire de cette partie de Berlin, nous (qui possédions le guide touristique en français) la partagions avec les correspondants allemands. Malgré les approximations dans la traduction, les erreurs (volontaires) de parcours, il nous restait une heure avant le rdv avec le rédacteur de « La Gazette de Berlin ». Heure  que nous avons mise à profit afin de jouer sur l’air de jeu, sur une forte demande de la gamine Clémentine. Jules, Alessio, Guillaume, Laurane et Louis se sont attablés dans un charmant petit café où ils ont goûté « le café Juliet », un délicieux café au nutella pandant que les filles allemandes ont enfin pu revisier leurs cours de SVT en prévision du grand contrôle qui les attendait à leur retour.

Par la suite, nous avons rencontré Régis Présent, le rédacteur en chef de « La Gazette de Berlin », unique journal francophone entre la baltique et Munich. Il nous accueillit chaleureusement avec des petits gâteaux, dont les élèves, et surtout le corps enseigant , profitèrent tandis que Jules et Louis submergèrent le journaliste de questions pertinentes au plus grand bonheur de Madame Richter.

                                                                                                    Jules et Louis D.




Cache-cache au mémorial

6 04 2011

Ce mercredi, levés tôt, afin d’assister à l’émission « ZDF-Morgenmagazin », nous avons été contraints de nous gaver de jus d’organge et de petits pains pour nous consoler de cette terrible nouvelle: nous ne pouvions pas visiter les locaux de la télé.

Ainsi, professeurs très attristés et élèves à peine moins, se sont dirigés vers la deuxième visite de la journée: le mémorial de l’holocauste.

Après être passés sous la Porte de Brandenbourg, les boites noires apparurent devant nous.

Une courte explication et nous voilà lachés au coeur du dédale… où pris place une grande partie de cache-cache où chacun partit de son côté pour finalement se perdre tout à fait.

Finalement, chacun conçut un avis different à propos de ce lieu: « ça n’a aucun sens »,

« C’est moche. » , « C’est inutile. », « Au moins, on le remarque. », le débat s’installe. Ces boites noires sont-elles capables d’illustrer l’horreur de l’holocauste? Certains se posent la question, en discutent… D’autres préfèrent vérifier encore une fois qu’il est vraiment, vraiment interdit d’escalader les pavés géants.

Enfin, ne pouvant visiter les salles interieures, nous sommes partis en direction de la Potsdamer Platz, quartier entièrement reconstruit car ayant été détruit pendant la guerre.

Les élèves aiment les quartiers moderns, les élèves aiment les quartiers libres … mais quatre heures de temps libre, c’est long!

Starbucks, Briscola, Zara et H&M ont donc rythmé notre matinée en attendant impatiement les soirées où nous avons su nous … occuper.

                                                                                      Valentin et Alessio




Guten Morgen!

6 04 2011

Mercredi matin, nous avons dû nous lever à 6 heures pour arriver au studio de ZDF à 8 heures. Le manque de sommeil se faisait sentir chez tout le monde. Malgré les cernes, nous avons tenté d’être présentables devant la caméra du Morgenmagazin. On nous a tout d’abord priés d’attendre une demi heure que nous avons consacrée aux jeux de carte. Il s’agit d’une émission quotidienne qui traite de sujets divers. Les projecteurs donnaient l’impression qu’on se trouvait en plein soleil, alors qu’en réalité le ciel était très gris dehors et le vent soufflait fort. Pour l’occasion nous avons été placés selon le bon vouloir du régisseur. Certains se sont retrouvés en bonne compagnie: Jules était entouré de deux charmantes vieilles femmes. On nous avait promis des croissants, mais on s’est retrouvés avec de temps en temps de l’eau gazeuse et une tranche de gâteau (ou une petite salade de fruits). Pour faire bonne impression devant la caméra et les téléspectateurs, on nous a interdit d’y toucher avant 8heures 30, le début de l’émission. Heureusement, le groupe invité, MissinCat a attiré notre attention  avec la chanson « Capita ». Ensuite, le présentateur a abordé des thèmes peu passionnants pour des gens de notre âge. Surtout que la plupart d’entre nous, en particulier le pauvre Erik, étaient plus préoccupés par la caméra que par le reste. D’autre part, nos yeux ne pouvaient pas de sétacher de la couche de fond de teint qui recouvrait le visage des présentateurs (même les hommes!). Après l’émission, nous aurions dû visiter les studios de ZDF, mais ça a été annulé, car ils préparaient une autre émission, pour le soir même. Comme la visite était annulée, notre professeur a longuement négocié en prétendant que nous étions très déçus et en dévoilant ses nombreux atouts les uns après les autres afin d’obtenir une tasse du Morgenmagazin pour l’anniversaire d’une des françaises: Aimy!

Laurane et Marianne.