
Liedermacher « Wolf Biermann » :
1936
15. November: Wolf Biermann wird in Hamburg als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren.
1943
Biermanns Vater wird in Auschwitz als Jude und Angehöriger des kommunistischen Widerstandes eingesperrt und ermordet.
1950
Vertreter der Bundesrepublik Deutschland als Junger Pionier bei dem Weltjugendtreffen in Ost-Berlin.
1953
Übersiedlung in die DDR.
1962
Er studierte politische Ökonomie. Aber bald brach er seine Studien ab und begann zu schreiben. Druck der ersten Gedichte in der Anthologie « Liebesgedichte ».
Erster öffentlicher Auftritt bei einem Lyrikabend in der Deutschen Akademie der Künste.
1963
Nach einer zweijährigen Zeit als Kandidat wird die Aufnahme Biermanns in die SED abgelehnt.
Beginn der Freundschaft mit Robert Havemann.
1965
Nachdem in der Bundesrepublik Deutschland sein Gedichtband « Die Drahtharfe » und seine erste Langspielplatte « Wolf Biermann (Ost) zu Gast bei Wolfgang Neuss (West) » erscheint, erhält Biermann Auftritts- und Publikationsverbot durch die DDR-Behörden. Man wirft ihm « Klassenverat ndd « Obszönität vor.
1968
In der Bundesrepublik Deutschland wird sein Buch « Mit Marx- und « Engelszungen » veröffentlicht.
Heirat mit der Ärztin Christine Barg. Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor.
1976
September: Nach elf Jahren Berufsverbot erster Auftritt in der DDR in der Prenzlauer Nikolaikirche.
13. November: Mit einem Konzert in Köln beginnt eine Tournee durch die Bundesrepublik.
16. November: Das Politbüro des Zentralkomitees der SED beschließt die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR. Begründet wird die Entscheidung damit, dass sich sein Programm in der Bundesrepublik gegen die DDR und den Sozialismus richte.
17. November: In einer Petition protestieren zwölf führende Intellektuelle der DDR gegen die Ausbürgerung.
Wolf Biermann hat viel gegen die Diktatur der DDR und die Stasi gegriffen.
Seit 1976 ist er in dem wiedervereinigten Deutschland immer sehr aktiv (politisch und künstlerisch).
2006 wurde er 70 Jahre alt.
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