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Der Kaiser von Atlantis (Oper, 1943)

Der Kaiser von Atlantis (Oper, 1943)

 

I) Die Entstehung des Werkes

Der Kaiser von Atlantis ist eine Oper von Viktor Ullmann, der 1942 ins Konzentrationslager (KZ) Theresienstadt deportiert wurde. Dort komponierte er die Oper Der Kaiser von Atlantis. Ullmann, wie auch sein Librettist Peter Kien, wurde 1944 nach Ausschwitz deportiert und sofort ermordert.

Theresienstadt war kein Vernichtungslager sondern ein Transitlager vor der endgültigen Deportation nach Ausschwitz. In diesem Lager lebten viele Künstler: ihre Kunst wurde von den Nazis geduldet und dann sogar gefördert. Theresienstadt diente nämlich  als « Vorzeigeghetto » für internationale Beobachter.

 

« Das Leben im Ghetto Theresienstadt, das unter jüdischer Selbstverwaltung stand, war für die Inhaftierten freier als das Leben in einem Konzentrationslager. Die Ghettobewohner lebten in ehemaligen Kasernen und Wohnhäusern, sie konnten Kleidung und persönliche Gegenstände mitbringen.
Überfüllung und Willkür der deutschen Ghetto-Bewacher führten aber auch hier schnell zu menschenunwürdigen Lebensumständen.

In Theresienstadt waren bekannte tschechische Wissenschaftler, Künstler und Komponisten inhaftiert. Es wurden kulturelle Veranstaltungen und Vortragsabende organisiert, eine Bibliothek eingerichtet, es gab ein Orchester, Theater, Kabarett etc.

« Der Führer schenkt den Juden eine Stadt »
Hitler nutzte Theresienstadt als « Vorzeige-Ghetto » für die internationale Propaganda. Einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes wurde das Theresienstadt im Juli 1944 vor Ort als « ganz normale Stadt » präsentiert.

Um dieses Bild zu vermitteln, wurden Geschäfte, ein Cafe, eine Schule und Kindergärten eingerichtet. Anschließend wurde in Theresienstadt ein Propagandafilm gedreht, um der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass die jüdische Bevölkerung unter deutschem Schutz ein normales Leben führte.

Das äußere Bild täuschte: Theresienstadt war kein Vernichtungslager, aber es funktionierte als Sammellager für den Weitertransport böhmischer, mährischer und deutscher Juden in die Konzentrationslager in Osteuropa.
In Theresienstadt starben etwa 33.000 Menschen meist aus Hunger oder Krankheit, mehr als 80.000 kamen von hier aus ins Vernichtungslager Auschwitz.  »  aus www.exil-club.de

 

 

II) Die Handlung

 

Prolog

Der Lautsprecher stellt die Oper und die Charaktere vor.

Teil 1

Der Tod und Harlekin sprechen über Tod und Leben. Dann kommt der Trommler: er verkündet im Namen seiner Majestät des Kaisers Overall den Krieg aller gegen alle. Der Tod zerbricht sein Schwert und verweigert seine Dienste.

Teil 2

Von seinem Palast aus versucht der Kaiser, den Krieg zu gewinnen. Doch eine seltsame Krankheit erscheint, die Soldaten können nicht sterben. Der Kaiser verspricht allen das ewige Leben, damit der Kampf weiter gehen kann.

Teil 3

Zwei Soldaten kämpfen gegeneinander. Es sind ein Mädchen und ein Junge. Sie verlieben sich. Die Liebe der beiden siegt und beide weigern sich, dem Trommler zu folgen.

Teil 4

Der Kaiser versucht den Krieg weiterzuführen. Eine Revolte bricht gegen Kaiser aus. Schließlich sagt der Tod dem Kaiser, er wäre bereit, seine Tätigkeit wiederaufzunehmen, wenn der Kaiser der erste sei, der stirbt. Der Kaiser akzeptiert und geht in den neuen Tod.

 

III) Texterläuterung und Interpretation

Wir haben zwei Szenen ausgewählt: Szene 8 und 16. In diesen Szenen geht es um den Tod.

– Wie wird der Tod dargestellt?

– Welche Rolle spielt der Tod in der Oper und was ist dessen Botschaft?

Szene 8: Die Szene ist eine Schlüsselszene. Hier sprechen der Kaiser Overall und der Lautsprecher.

Der Lautsprecher beschreibt die schlimmen Konsequenzen des Krieges: Zitat 1 « Hallo…übergeben ». Hier ist der Tod im Dienste des Kaisers: sie trägt zur totalen Vernichtung des Kaisers bei.

Dann gibt es einen Bruch. Der Tod will nicht mehr seine Rolle spielen. Er zerbricht sein Schwert. Dann bricht eine seltsame Krankheit aus, die die Menschen unsterblich macht: Zitat 2 « Eine seltsame Krankheit… um sterben zu können ».

In dieser Szene rebelliert der Tod: er will dem Kaiser nicht mehr gehorchen, weil der Kaiser einen unnatürlichen Tod möchte. Der Kaiser steht für die willkürlichen Vernichtung der Menschen. Der Tod dagegen steht für den natürlichen Tod , den Tod als Bestandteil eines natürlichen Zyklus.

Der Lautsprecher stellt die Entmenschlichung dar: man sieht ihn nicht, er hat keinen Körper, er vermittelt die unmenschlichen Befehle des Kaisers.

In dieser Szene spielt die Zeit eine wichtige Rolle, die zeit reguliert Leben und Tod. Hier herrscht Spannung, weil alles von dem Kaiser abhängt.

Szene 16: Arie des Todes

Der Tod als Gärtner ist eine Metapher. Hier wird der Tod sehr positiv dargestellt. Der Tod ist eine Befreiung von den menschlichen Leiden, ein Trost, eine « Erlösung ».

Im Text herrscht der Wortschatz der Natur und der Jahreszeiten : Zitat 3 « …ich säe..jäte…mähe « . Der Tod ist also Bestandteil des Lebens, der Tod gehört zum natürlichen Zyklus des Lebens. Die Natur ist ein hin und her von Leben und Tod. Tod und Leben wechseln ab.

Au?erdem ist der Text eine Arie: die Lyrik steht im Gegensatz zu der Barbarei der Nazis. Die Wiederholung des Austrucks « ich bin » gibt dem Text einen besonderen Rhythmus. In einem Selbstporträt behauptet sich der Tod als positive Kraft innerhalb des Lebens.  Zitat 3: « Ich bin das wohlig warme Nest….flieht »

Der Tod kennzeichnet sich auch durch das, was er nicht ist: Zitat 4 « Bin der…und nicht die Pest »

Hier siegt der Tod als positive Kraft, als Erlösung vom Leid.

Im Gegensatz zu der Szene 8 erscheint hier der Tod als positive Kraft, die Freiheit, Frieden und Zärtlichkeit bringt. Der Tod gilt nicht mehr als willkürliche Vernichtung sondern als Befreiung.

Am Ende der Szene sagt der Tod: « der Krieg ist aus ». Es ist der endgültige Sieg des Todes. Der Kaiser kann nichts mehr gegen die Macht des Todes. Zwar werden die Menschen sterben aber es ist ihr Schicksal und sie werden eines menschlichen würdigen Todes sterben. Es ist kein willkürlicher, leidvoller vom Tyrann befohlener Tod.

 

IV) Schlussfolgerung

Im Schlusschoral der Oper heißt die letzte Zeile als moralische Botschaft an alle: « Du sollst den großen Namen Tod nicht eitel beschwören ». Niemand darf den Tod gebrauchen als Mittel zum Zweck, um die Welt zu beherrschen. Der Tod als Bestandteil des Lebens ist heilig.

 

 

 


Publié le 10 juin 2014 par duhamel dans Archives

L’EMPEREUR D’ATLANTIS ou LA MORT ABDIQUE, OPERA composé en 1943

Empereur d'Atalntis img_121L’Empereur d’Atlantis, Viktor Ullmann – photos© Nathaniel Baruch pour l’arcal.

I. L’auteur et les circonstances de la composition de l’oeuvre

Cette œuvre est un opéra en un acte et quatre tableaux, écrit en 1943 par le compositeur Viktor Ullmann (1898-1944). Le texte chanté (appelé le livret de l’opéra) a été écrit par Petr Kien. D’origine juive et autrichienne, Viktor Ullmann s’installe à Prague en 1933. Il est aussi chef de chœur et chef d’orchestre, enseignant et critique musical. En 1942, il est déporté au camp de Terezin, près de Prague. Il y compose L’Empereur d’Atlantis. En effet, ce camp de travail était un camp de transit : on y rassemblait les populations juives en attente de la déportation en vue de leur extermination tenue secrète. Les conditions de détention y étaient meilleures que celles des autres camps de concentration. La musique et les arts y ont d’abord été introduits de façon clandestine. Puis les nazis les ont tolérés et même encouragés. Mais l’art y était aussi encadré et censuré. Ce camp était pour eux un moyen de propagande, une supercherie pour faire croire à la communauté internationale que les prisonniers étaient bien traités. La plupart des détenus ont été ensuite transférés vers Auschwitz et d’autres camps d’extermination. Viktor Ullmann et Petr Kien sont morts à Auschwitz en 1944.

Dans ce contexte, la création artistique est un acte de survie et de liberté, cet opéra est une œuvre de résistance à la barbarie.

 

II. Composition de l’œuvre

Prologue : le Haut-Parleur fait la présentation du cadre de l’histoire.et des différents personnages.

Le cadre : un monde dévasté par la guerre (Atlantis) et gouverné par un tyran, l’Empereur.

Les personnages : le Haut-parleur, L’Empereur Overall, le Tambour, Arlequin, le soldat, la Jeune fille, la Mort.

 

Premier tableau 

Arlequin et La Mort discutent de l’ennui du monde actuel. Les hommes ne savent plus sourire et ne respectent même plus la mort. Mais Le Tambour vient annoncer un édit de L’Empereur Overall : la guerre de tous contre tous est déclarée. Refusant de se laisser commander, La Mort décide de cesser son travail.

 

Deuxième tableau 

L’Empereur, depuis sa salle de commandement, écoute avec attention le Haut-Parleur qui expose l’évolution du conflit. Chose étrange, personne ne meurt. L’Empereur, d’abord déstabilisé, décide de contrattaquer : il offre l’immortalité à tout le monde, afin que tous puissent combattre.

 

Troisième tableau 

La Fille et le soldat, tous deux soldats, s’affrontent, puis s’aiment. Le Tambour vient rompre leur idylle, rappelant la guerre de tous contre tous et la promesse d’immortalité.

 

Quatrième tableau 

La Mort propose à l’Empereur de reprendre du service, elle promet au peuple de le délivrer de toute souffrance, à la condition expresse que l’Empereur soit le premier à mourir. L’empereur accepte.

 

III. Etude de quatre extraits (scène 8, scène 16, scène 17, scène 18)

A travers ces extraits nous étudierons l’évolution du thème de la mort et le message délivré par cet opéra.

1°) La scène 8 est une scène charnière. Elle met en présence le Haut-Parleur et Overall, l’Empereur d’Atlantis. Elle évoque d’abord les ravages de la guerre décidée par le tyran : « des hordes armées, des avions, des torpilles souterraines ont rasé les fortifications de la troisième ville. Dans cette scène il est question de la mort mais ce personnage n’apparaît pas physiquement sur la scène. Les habitants sont morts. Les cadavres ont été remis au centre de recyclage ». La mort est donc l’exécutante des ordres de l’Empereur Overall ; elle est l’instrument de son pouvoir. Elle accepte de participer à l’extermination totale des hommes décidée par l’Empereur. Elle est entièrement soumise à Overall.

Overall est cependant inquiet : il craint une révolte de la mort, son refus d’obéissance. La mort a été jusqu’à présent l’alliée de l’Empereur mais celui-ci soupçonne qu’elle ne veut plus être contrôlée par l’homme.

Il y a donc un renversement de situation : les rôles de la vie et de la mort dont inversés. La maladie est de ne pas mourir. Le Haut-parleur annonce qu’ « une étrange maladie s’est déclarée. Les soldats ne peuvent pas mourir. [ … ] des milliers de blessés à mort luttent contre la vie, afin de pouvoir mourir ». La mort a donc cessé de remplir son rôle. On assiste donc à l’évolution de la mort qui se révolte contre ce qui est inhumain. La mort s’inscrit dans le cycle naturel de la vie : elle accepte de mettre fin à la vie, c’est dans l’ordre des choses, mais elle refuse d’obéir à la folie meurtrière de l’Empereur qui est contre nature. L’extermination massive, la « solution finale » est monstrueuse et la mort refuse d’accomplir une telle mission : c’est pourquoi les hommes ne meurent plus.

Le Haut-Parleur est un personnage désincarné, en dehors du cycle naturel de la vie. On l’entend sans le voir. Il symbolise la déshumanisation, il transmet les ordres inhumains de l’Empereur et annonce le désordre engendré par la folie meurtrière d’Overall.

Dans cette scène, il faut remarquer l’importance du temps. Le champ lexical du temps est très représenté car il rythme la vie et la mort : « Quelle heure est-il ? Cinq heures trente-deux, à quatre heures treize, d’un instant à l’autre, quatre- vingt -deux minutes ». Il crée une tension dramatique car toutes les vies sont suspendues aux décisions de l’Empereur et de la mort.

2°) La scène 16 a pour titre : Air de la Mort. Le personnage est cette fois physiquement présent sur la scène. Il a l’apparence d’un homme (le mot « mort » en allemand est masculin). La scène est fondée sur une métaphore qui se développe sur l’ensemble de la scène: il s’agit de la métaphore filée de « la mort jardinière ». La Mort accomplit un rôle bénéfique. Elle est celle qui guérit de tous les maux humains. Elle met fin à la douleur, à la fatigue, à la peur. Elle apporte la libération, elle devient l’alliée de l’homme, elle s’oppose à la guerre voulue par l’Empereur. Elle procure des bienfaits à l’homme : elle le libère, elle le délivre. Elle est pour lui une protection contre la barbarie humaine, un refuge : elle devient un « nid douillet et chaud», une « demeure hospitalière ». Elle apporte à l’homme le réconfort et la joie évoqués par les mots « grande fête » et la douceur rappelée par le mot « berceuse ».

Le vocabulaire véhicule des images de vie liées au cycle de la nature et des saisons : « sème, sillons, labourés, fauche le grain mûr. » La mort prend soin de la terre et des hommes. Elle les prend en pitié et délivre les victimes des souffrances causées par d’autres hommes qui ont sombré dans la barbarie.

Le texte révèle de nombreuses figures de style : les anaphores, les périphrases, l’allégorie (personnification de La Mort : un personnage de l’opéra) qui lui donnent une dimension poétique. En effet, ce discours de La Mort est un texte de poésie lyrique. C’est la poésie qui donne à la vie son sens et sa beauté. La poésie est donc une forme de lutte contre l’oppression, la dictature, la barbarie, et en particulier contre le nazisme.

L’anaphore « Je suis » martèle le rythme du texte donne au personnage de La Mort une grandeur solennelle. La Mort fait son autoportrait. Elle revendique son identité en soulignant ses bienfaits : l’accumulation de verbes souligne ses actions positives : « je sème du sommeil dans les sillons labourés par la douleur. » Le sommeil évoque le repos, l’oubli des crimes nazis. La Mort éprouve de la compassion pour les hommes soumis à une destinée inhumaine. Elle est celle qui répare les injustices et soigne les blessures.

L’utilisation de la métaphore filée, centrée sur l’image de la « jardinière » donne à La Mort un rôle positif, souligné par le vocabulaire mélioratif. La tirade de La Mort se termine par une injonction : « Venez, reposez-vous ! ». L’emploi du verbe à l’impératif signifie que la mort est ce qui peut arriver de mieux à l’homme car la vie sous le règne de l’Empereur d’Atlantis est synonyme de « douleur », « souffrance » et « peur ».

Dans cette tirade il y a donc une forte opposition (une antithèse) entre deux champs lexicaux : celui de la souffrance infligée par l’Empereur, par idéologie et celui de la paix apportée par La Mort naturelle.

Celle-ci apparaît sous les traits conventionnels de la Faucheuse : « je fauche le grain mûr de la souffrance ». Cependant cette allégorie de la mort atteint une dimension poétique, douce et rassurante pour l’homme. La Mort se définit aussi par des propositions négatives, par ce qu’elle n’est pas : « et non la peste elle-même », «  et non celle qui fait souffrir ». Elle apparaît comme le personnage victorieux, non pas parce qu’elle extermine les hommes dans la souffrance et la servitude (ce que souhaite l’Empereur) mais parce qu’elle leur apporte douceur, paix et liberté. On peut donc dire que La Mort triomphe de l’Empereur. Les hommes qui se réfugient en elle deviennent libres.

« La guerre est finie ! » qui clôture la scène est une phrase exclamative qui proclame la victoire de La Mort. Ainsi l’Empereur ne peut plus infliger de tortures aux hommes : ils échappent à sa dictature. Bien sûr, ils mourront, car c’est la destinée humaine, mais ils mourront dans la dignité, la liberté, la paix, par choix et non par la volonté d’un tyran fou.

3°) La scène 17 a pour titre « les adieux d’Overall ». C’est un monologue de l’Empereur qui s’adresse à La Mort.

La Mort accepte de reprendre du service, de revenir dans le cycle naturel qui conduit l’homme de la vie à la mort à la seule condition que L’Empereur lui-même accepte de mourir le premier.

Dans cette tirade, l’Empereur réplique à la Mort que la fin de la guerre est une illusion car si elle donne aux hommes la liberté, ceux-ci tôt ou tard reproduiront la guerre, « le feu, le meurtre ». C’est une menace pour le futur, une vision pessimiste de l’homme. La paix, le bonheur n’ont qu’un temps : « Ah, mais pour combien de temps ? » s’interroge-t-il.

Il poursuit en rappelant quel était son objectif : anéantir l’humanité entière sur terre. C’est ce qu’il nomme son « œuvre » et il regrette de n’avoir pu l’accomplir. Il voulait un monde sans humanité, livré seulement au règne de la nature non domestiquée par l’homme. Cette nature sauvage est symbolisée par « les champs non moissonnés, le soleil, le vent, la neige, le lièvre, le chevreuil, les forêts, l’eau ». C’est pour lui une sorte de paradis perdu, détruit par l’homme. Dans son imagination, L’Empereur refait la création comme s’il se substituait au Dieu tout-puissant, créateur de la terre et de l’homme. Sa folie de dictateur atteint ici son paroxysme (son degré le plus élevé).

Mais La Mort revient pour chercher l’Empereur lui-même. Alors, il termine son discours en l’appelant : « Entre tes mains repose notre vie, emporte-la, emporte-la, emporte-la »

On assiste donc au triomphe de l’humain sur l’inhumain.

4°) La scène 18 clôture l’opéra. C’est le final, un choral. Quatre personnages chantent en chœur un texte qui s’adresse à La Mort. Ils expriment leur respect pour elle avec lyrisme. Les phrase sont injonctives (emploi de l’impératif : « Viens, Délivre-nous, Guide-nous, Apprends-nous »).

Le livret de cet opéra se termine sur la phrase suivante : « Tu n’invoqueras pas en vain le grand nom de la Mort ! » Il s’agit d’un « commandement sacré »à l’usage de l’homme : la mort fait partie de la condition humaine, du cycle naturel. Nul ne peut imposer d’autres lois, nul ne doit utiliser la mort pour dominer le monde.

Conclusion

Cet opéra n’a jamais été joué à Terezin, il est resté inachevé, certains passages ont été censurés par les nazis. Cependant des répétitions ont eu lieu au camp.

Le manuscrit du livret de cet opéra a été conservé après la déportation de ses auteurs. L’Empereur d’Atlantis a été remonté en 1970.

Le livret de cet opéra est une sorte de conte philosophique, de fable poétique porteuse d’un sens profond.

Cet opéra constitue une dénonciation du pouvoir nazi fondé sur la destruction massive de populations entières, de manière planifiée, industrielle.

L’Empereur d’Atlantis est une œuvre profondément humaniste, qui délivre un message fort : par l’art, la musique, la poésie, l’homme échappe aux forces du mal et retrouve la liberté que les tyrans, les dictateurs barbares veulent lui ravir. L’art est un moyen de survivre dans des conditions extrêmes, face à la négation de l’humanité. Dans les instants les plus difficiles, la vie porte l’espoir.

C’est aussi un message de vigilance, une mise en garde contre un danger : le retour d’une idéologie totalitaire.

Prolongements :

= aller voir le site de la compagnie ARCAL , notamment la note d’intention de la metteur en scène de l’opéra, Louise Moaty et des liens video : http://www.arcal-lyrique.fr/html/saisons_detail.php?prod=121


Publié le 6 juin 2014 par duhamel dans 3ème,Archives