Die Reise der Klassen 3°3 und 3°4 nach Ostfrankreich (30. März – 1. April)

Am ersten Tag sind wir um 5 Uhr aufgestanden, weil wir uns um Viertel nach sechs vor der Schule treffen mussten. Wir sind mit dem Bus nach Verdun gefahren. Wir haben im Bus geschlafen und gesungen. 

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Als wir in Verdun ankamen, hat es viel geregnet. Herr Nissant hat uns am Mikrophon gesagt, dass er eine Frau vom Verkehrsamt holen wollte, die uns die Führung machen sollte, und dass wir ein paar Minuten noch im Bus bleiben mussten.

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Dann war es windig, aber auch sonnig!

Zunächst haben wir das Massengrab von Douaumont (Beinhaus von Douaumont) gesehen, drin gab es alle Knochen von den Soldaten. Es sind die Gebeine der Gefallenen, die nach der Schlacht von Verdun nicht identifiziert werden konnten. 

Das Beinhaus von Douaumont

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Auf diesem Soldatenfriedhof trafen sich am 22. September 1984 zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Völker der französische Staatspräsident und der deutsche Bundeskanzler. Sie legten im gemeinsamen Gedenken an die Toten beider Weltkriege Kränze nieder und erklärten:

„Wir haben uns versöhnt. Wir haben uns verständigt. Wir sind Freunde geworden.“ – François Mitterrand und Helmut Kohl

 

Dann haben wir die unterirdische Zitadelle von Verdun mit einem kleinen Wagen für 9 Personen besucht. 

Die unterirdische Zitadelle von Verdun

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Danach haben wir ein Picknick in einer Sporthalle gemacht. Am Nachmittag haben wir die Festung von Douaumont besichtigt. (Text von Andrya getippt) Dann sind wir zum Massengrab von Douaumont gefahren, um einen Dokumentarfilm zu sehen. Vor dem Massengrab haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Danach sind wir durch ein zerstörtes Dorf namens Fleury gelaufen. Es gab gar keine Gebäude mehr. Es gab nur eine kleine Kirche, ein Denkmal, eine Statue, und überall Bäume und Gras. Am Ende des Tages haben wir in der Jugendherberge zu Abend gegessen und dann geschlafen.

Am zweiten Tag sind wir um sieben Uhr aufgestanden. Dann haben wir alle zusammen gefrühstückt. Dann sind wir ins Struthof Konzentrationslager gefahren. Es hat viel geregnet und es war windig. Wir haben uns in zwei Gruppen getrennt. Herr Nissant hat die Führung zwei Mal gemacht. (Text von Timothée getippt) Die andere Gruppe hat inzwischen das KZ-Lagermuseum besichtigt. In einem Kartoffelkeller haben wir Bilder gesehen. Im Museum waren Schuhe, eine gestreifte Kleidung, Zeugnisse, Briefe und ein großes Heft mit den Namen der KZ-Häftlingen .

Gegen Mittag haben wir unsere Lunch-Pakets aus dem Bus geholt und haben unsere Käse-und Schinkenbrötchen in einem Speisesaal des Museums gegessen .

Nachher haben wir die Gaskammern des KZs gesehen. Wir waren alle sehr beeindruckt.

Einige Minuten später sind wir nach Straßburg gefahren, wo wir eine Stunde rund um den Dom spazieren gegangen sind, weil wir Bretzeln, Käse, Bredele, Glühweingewürze und Souvenirs gekauft haben. Die Lehrer haben ein Glas Bier auf einer Caféterrasse getrunken, denn die Sonne hatte sich wieder gezeigt. Am Ende des Nachmittags sind wir zurück zur Jugendherberge. (Text von Karel getippt) Am Ende des Abendessens haben wir Mounas Geburtstag gefeiert. Danach haben wir einen langen Musikabend zusammen verbracht. Frau Lyzwa war am Klavier, Johann hat Schlagzeug gespielt, Sebastian hat Gitarre gespielt und wir haben mitgesungen.light-P1210191

 

 

Aber nicht alle Schüler waren da, denn wir durften auch in unserem Zimmer bleiben. Gegen 23 Uhr hat der Direktor der Jugendherberge die Lehrer angerufen. Er hatte Ärger, weil einige Schüler Musik zu laut gehört haben und Krach vor den offenen Festern gemacht. Der Direktor ist sogar auch gekommen und hat Frau Lyzwa und Herrn Nissan angeschrien. 

Am dritten Tag haben wir ein Teil der Maginot-Linie, das Hackenberg Werk besichtigt…. (Text von Dylan getippt) 

 

Die 3°3/3°4 hat den Sonderpreis der nationalen Jury gewonnen!!!!

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Deutsch-Französischer Schülerwettbewerb 2014/2015:

„Erinnern – Erzählen – Erfahren / 

Se Souvenir – Raconter- Partager“

 Sonderpreis der nationalen Jury  

Herzlichen Glückwunsch!

 Sehr geehrte Frau Lewinski,

im Namen der Veranstalter möchten wir uns ganz herzlich für Ihre Teilnahme am deutsch-französischen Schülerwettbewerb bedanken. Ihr Engagement und die beeindruckenden künstlerischen Entwürfe der Schülerinnen und Schüler haben dieses Projekt möglich gemacht. Das hat dazu geführt, dass in den letzten Monaten über 300 kreative Beiträge im Goethe Institut Paris und dem Institut français Berlin eingingen.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Projekt die nationale Jury überzeugt hat Ihr Projekt gehört damit zu den besten aus Frankreich, die es in die Finalrunde der binationalen Jury geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben gesehen, dass sich Ihre Klasse kreativ und interdisziplinär dem komplexen Thema der Erinnerungskultur genähert hat und sind beeindruckt von der Ausdrucksfähigkeit in der Sprache des Partnerlandes. Die mündliche Form der Präsentation war sicherlich eine Herausforderung für Ihre Schülerinnen und Schüler, die sie sehr gut gemeistert haben. Bravo!

 Mit besten Grüßen

Dagmar Osterloh, Goethe- Institut Paris

Lorène Lemor, Institut Français d‘Allemagne

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22. Januar 2015 : 52 Jahre Élysée-Vertrag

Der Elysée-Vertrag?

Was ist denn das?

– Das ist der deutsch-französische Freundschaftsvertrag. 

– Der Élysée-Vertrag  wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet.

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Links: Konrad Adenauer / Rechts: Charles de Gaullelight-2

Links: Konrad Adenauer / Rechts: Charles de Gaulle 

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Der Elysée-Vertrag

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Links: Willy Brandt / Rechts: Georges Pompidou

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Links: Helmut Schmidt / Rechts: Valéry Giscard d'Estaing

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Links: François Mitterrand / Rechts: Helmut Kohl

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Links: Jacques Chirac / Rechts: Gerhard Schröder

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Links: Nicolas Sarkozy / Rechts: Angela Merkel

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Links: Angela Merkel / Rechts: François Hollande

 

 

Die Tradition des Bleigießens an Silvester

Beim Bleigießen sollte genug Platz auf dem Tisch vorhanden sein. Eine Schale mit kaltem Wasser steht in der Mitte, daneben eine Kerze, am besten eine kleine, dicke. Nachdem du nun das Stück Blei in den dafür vorgesehenen Löffel gelegt hast, kannst du es über die Flamme halten und erhitzen. Wenn das Metall irgendwann flüssig ist, dann kannst du es in die Schüssel gießen. Der Löffel sollte nicht sehr weit über dem Wasser platziert werden, ansonsten kann es spritzen und dadurch zu unangenehmen Situationen kommen. Jetzt kannst du das Endprodukt deuten! Viel Spaß! 🙂

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